"Und nun die Tintenvorhersage für heute..."
Videojet reduziert Stillstandszeiten

Montag, 22. Mai 2017 Der Videojet 1860 Continuous Ink Jet-Drucker ermöglicht smartes Kennzeichnen. Dabei senken Vorhersagefunktionen und Produktivität die Betriebskosten über die gesamte Nutzungsdauer der Continuous Ink Jet-Technologie hinweg.

Der Videojet 1860 verfügt über farblich gekennzeichnete Komponenten, die ohne großen Aufwand ausgetauscht werden können.
© Foto: Videojet
Der Videojet 1860 verfügt über farblich gekennzeichnete Komponenten, die ohne großen Aufwand ausgetauscht werden können.

Mit dem branchenweit ersten Sensor für Tinten-Ablagerungen warnt der Videojet 1860 Continuous Ink Jet-Drucker bis zu 8 Stunden im Voraus vor den am häufigsten auftretenden Fehlerzuständen, die die Betriebszeit der Linie beeinträchtigen können. Der 1860 CIJ-Drucker soll für mehr Produktivität sorgen und dabei helfen, Kosten zu senken. Die Vorhersagefunktion ermöglicht Korrekturmaßnahmen, noch bevor viele der gängigsten Ereignisse, die zu Stillstandszeiten führen, überhaupt auftreten. Mit mehr als 50 Echtzeit-Sensoren überwacht der 1860 kontinuierlich über 150 Schlüsselindikatoren der Druckerleistung und bietet Experten-Diagnosen, Analysen und Anleitungen.

Das Düsendesign verfügt über einen prädiktiven Sensor für Tinten-Ablagerungen und gibt für die meisten gängigen Fehlerzustände Frühwarnungen aus. Warnmeldungen werden auf dem Drucker angezeigt und können etwa an ein Smartphone gesendet werden. So können Techniker bei der Linienumrüstung oder anderen geplanten Produktionsstopps vorbeugende Abhilfemaßnahmen ergreifen. Zudem ist das Betriebsmittelsystem des 1860 mit einem Make-up-Reservetank ausgestattet, der den Drucker bis zu einer kompletten Schichtlänge in Betrieb halten kann, falls eine Aufforderung zum Nachfüllen unbeachtet bleibt.

Der um 45° geneigte Druckkopf lässt sich flexibler in eine Linie eingliedern und sorgt damit für vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Dank einer größeren Zahl an Montagemöglichkeiten lässt sich der Abstand zum Produkt in der Linie verringern. Dabei kann sich der Druckkopf dem Produkt auch bei Giebelkartons oder geneigt verlaufenden Verpackungslinien bis auf 2 mm nähern und dadurch gestochen scharfe, hochwertige Kennzeichnungen erzeugen. Weiterhin lässt sich der 1860 durch einfache Integration in vorhandene Werkssysteme an die herstellereigenen Konnektivitätsanforderungen anpassen. Dabei kommen branchenübliche Standardprotokolle wie Ethernet/IP, Profinet und Hochgeschwindigkeits-Netzwerkverbindungen zum Einsatz.

Wasserfest: Für einen Washdown muss der Videojet nicht abgebaut werden. © Foto: Videojet
Wasserfest: Für einen Washdown muss der Videojet nicht abgebaut werden.


Wasserfest vernetzt und wartungsfreundlich

Das Luftführungssystem des 1860 leitet saubere, kühle Luft zu den wichtigen Komponenten des Druckers und erweitert dadurch den Temperaturbereich für stabilen Betrieb auf 0 bis 500C, selbst unter besonders schwierigen Bedingungen. Der 1860 ist auch mit Schutzklasse IP66 verfügbar, sodass der Drucker beim Washdown nicht demontiert werden muss. Nach guten Erfahrung mit Remote Service führt Videojet nun Videojet Connect ein. Dieser Remote Service bietet Bedienern per Tastendruck Zugriff auf das weltweit größte Servicenetz technischer Experten. Auf diese Weise kann der Videojet-Techniker direkt auf die Linie zugreifen, sofort Beratung bieten und Probleme per Ferndiagnose beheben. Damit sind Abhilfemaßnahmen in Echtzeit möglich, und Sie sind nicht so sehr von internen Wartungsteams abhängig, wenn es darum geht, die Betriebszeit zu erhöhen.

Der 1860 kommt mit einem Minimum an Benutzereingriffen aus, sodass sich die Bediener ganz auf die Produktion konzentrieren können. Mit den fortschrittlichen, in die neue Videojet Simplicity Oberfläche integrierten Funktionen zur Qualitätssicherung von Codes lassen sich potenzielle Bedienerfehler vermeiden. Anthony Blencowe, Global Business Unit Director bei Videojet erklärt: „Die individuell anpassbare Oberfläche im Stil eines Tablet-PC sorgt mit ihrer einfachen Menüstruktur und dem übersichtlichen, leicht zu verstehenden Bildschirm dafür, dass sich Benutzer unterschiedlichen Qualifikationsniveaus mit der Navigation vertraut machen können. Zusammen mit der voll automatischen, regelbasierten Meldungserstellung verringert dies das Risiko für Fehler, die die Produktionslinie beeinträchtigen könnten. Der 1860 bietet auch integrierte Assistenten und Video-Anleitungen. Damit wollen wir Bedienerfehlern verhindern.“

Um die Dauer von Routinewartungen möglichst zu verringern, wurde das Smartcell Service-Modul mit drei farblich gekennzeichneten und einfach zu ersetzenden Komponenten ausgestattet. So können Bauteile innerhalb von Minuten ausgetauscht werden. Dabei sind nur ein Minimum an Benutzereingaben nötig. Da sich die Anforderungen an Fertigung, Produktion und Kennzeichnung stetig weiterentwickeln, wurde der 1860 als erweiterbare Plattform konzipiert, die gegenwärtigen wie künftigen Druckanforderungen und Produktionsabläufen gerecht wird.

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