Schneider Electric
Stäubli meets PacDrive

Montag, 28. April 2014 Auf der interpack wird Stäubli unter anderem demonstrieren, wie die 4- und 6-Arm-Roboter des international agierenden Robotikspezialisten nahtlos in PacDrive-basierte Automatisierungslösungen von Schneider Electric integriert werden können. PacDrive zählt zu den erfolgreichsten Automatisierungslösungen für moderne, servogetriebene Verpackungsmaschinen und fasst zunehmend auch Fuß im Bereich Handling.

Auf Basis der PacDrive-Automatisierungslösung für Maschinen mit Motion-Anteil bietet Schneider Electric seit Jahren bewährte Delta 2-, Delta 3- und kartesische Roboterlösungen an, darunter auch Stainless-Ausführungen für die hygienische Produktion. Auf Basis von Standard-Servoantriebstechnik sind die Roboter nahtlos in IEC 61131-3-programmierbare Steuerungslösungen für den Maschinenbau integrierbar,

Stäubli, Spezialist für 4- und 6-Arm-Roboter, ist weltweit mit selbst entwickelten Scara- und Knickarm-Kinematiken inklusive eigener Steuerungen erfolgreich. Die Steuerungen sind sowohl über Standard-Interfaces oder auch als Feldbus-Geräte in Automatisierungslösungen integrierbar. Letztere Option ist besonders interessant - sie ermöglicht eine nahtlose Integration in Maschinen, sowohl in deren Programm als auch in deren Feldbus-Systemkommunikation:

Die mit Sercos III-Interface erhältlichen Robotersteuerungen von Stäubli verhalten sich durch das von Stäubli entwickelte Software-Interface ´uniVAL drive´ gegenüber einem PacDrive-Controller wie PacDrive-Robotikprodukte. Stäubli-Roboter sind daher direkt aus PacDrive-Maschinenprogrammen heraus steuerbar. Die additive Programmierung einer Stäubli-Steuerung entfällt bei dieser Option vollständig.

Die Verwendung der Robotik-Bibliotheken von PacDrive steht damit in vollem Umfang auch für Stäubli-Roboter offen: Bewegungsarten wie Spline, Linear oder Punkt-zu-Punkt, Bewegungstransformation und -optimierung oder die automatische Bahnplanung, Conveyor-Tracking oder die Anbindung von Bildverarbeitungssystemen - alle Bibliotheksbausteine sind nutzbar. Stäubli-Kinematiken werden dadurch zu integralen Elementen von PacDrive-basierten Maschinen. Sie sind ohne Abstriche in Konzepte zur automatisierten Formatumstellung integrierbar und fügen sich ohne Zusatzaufwand in einheitliche Bedienkonzepte ein.

Auf dem interpack-Messestand von Stäubli in Düsseldorf in Halle 16 / F03 findet hierzu eine Demonstration statt: Eine Roboter-Simulations-Software und parallel auch ein Scara-Roboter Stäubli TS80 wird die in einem IEC 61131-3-Maschinenprogramm programmierten Bewegungen in Echtzeit simulieren bzw. ausführen. Das Programm wird vor Ort real auf einem PacDrive-Controller laufen.

Für PacDrive-Anwender bedeutet die tiefreichende Integration von Stäubli-Robotern bis auf Programm-Ebene eine interessante Erweiterung des Angebots an Standard-Serienrobotern für robotergestützte Maschinenkonzepte. Neben den Delta 2- und Delta 3-Kinematiken sowie den Gantry- und Portalkinematiken aus dem Portfolio von Schneider Electric stehen jetzt auch Sechsachs-Knickarm-Roboter mit Traglasten zwischen 0,5 und 165 kg und Scara-Kinematiken mit Traglasten mit bis zu 8 kg zur Verfügung. Stäubli ist darüber hinaus wie Schneider Electric ein weltweit präsentes Unternehmen und kann für seine Robotik-Produkte global Service- und Support-Leistungen anbieten.


BU: PacDrive-Controller können über ein Software-Interface Scara- und Sechsachs-Knickarmkinematiken mit bis zu 165 kg Traglast steuern

Bild: Schneider Electric

www.schneider-electric.de
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