Automatica 2018
Sigmateks Messehighlights

16.05.2018 Ganz dem Motto „Optimize your Production“ verpflichtet, präsentiert Sigmatek auf der Automatica 2018 in München Neuigkeiten, die einen verbesserten Produktionsprozess sicherstellen.

© Foto: Sigmatek

Zu den Highlights zählen beispielsweise die leistungsstarke und flexible CPU-Einheit CP 731, die den parallelen Betrieb von zwei Echtzeit-Ethernet Varan-Managern mit unterschiedlichen Taktzeiten und individueller Zuordnung von Tasks gestattet; das Pixel-LED Modul PL 221, welches zahlreiche Möglichkeiten zur übersichtlichen Darstellung von Systemprozessen bietet; sowie der PC 521, der sämtliche relevanten Daten aus Systemen auslesen und je nach Wunsch als lokaler Speicher oder IoT-Gateway zur Cloud agieren kann.


Flexible Automatisierungspower für die Hutschiene: Die CP 731

Sigmateks CP 731: Flexible CPU für komplexe Automatisierungsaufgaben © Foto: Sigmatek
Sigmateks CP 731: Flexible CPU für komplexe Automatisierungsaufgaben

Die neue CPU-Einheit CP 731 von Sigmatek überzeugt mit einem leistungsstarken Intel  Atom E3827 Dual-Core-Prozessor und ist somit ideal geeignet für komplexe Steuerungs-, Regelungs- und Motion-Control-Aufgaben. Dank der geringen Verlustleistung ist ein Betrieb ohne Lüfter möglich.

Im Standard integriert sind ein interner 512 kByte SRAM, 2 GByte DDR3L Arbeitsspeicher sowie eine microSD Karte (1 GByte). Zahlreiche Schnittstellen wie 2x Ethernet, 2x VARAN, 1x CAN, 1x USB 3.0 und 1x USB 2.0 (Micro-USB Typ B) sind leicht zugänglich angeordnet.

Viel Flexibilität für Applikationstasks bietet Sigmateks CP 731 durch zwei Echtzeit-Ethernet Varan-Manager, die parallel betrieben werden können. Somit lässt sich bei anspruchsvollen Automatisierungsaufgaben die Buslast individuell auf zwei Stränge verteilen, wodurch eine schnellere Abarbeitung erreicht wird.  Es sind sogar unterschiedliche Taktzeiten möglich. Der Anwender kann einzelne Applikationsteile via Software gezielt einem Core und einem Varan-Manager zuweisen.

Eine perfekte Kombination bildet die leistungsfähige Hutschienen-CPU-Einheit mit dem S-DIAS System, dessen hochkompakte I/O-Module direkt über die seitliche Bus-Schnittstelle angeschlossen werden können.

Das OPC UA Protokoll garantiert plattformunabhängige Kommunikation zwischen CP 731 und außenliegenden Teilnehmern. Weiters stehen Echtzeituhr, zwei Temperatursensoren (CPU und Schnittstellen) sowie LEDs zum Ablesen des aktuellen CPU-Status direkt am Gerät zur Verfügung. Die Projektierung und Programmierung erfolgt wie bei allen Sigmatek-Automatisierungskomponenten mit dem Engineering Tool Lasal.

Maße: 40,2 x 147,7 x 193,6 mm (B x H x T)

Mit LED-Modul den Maschinenstatus visualisieren: Das PL 221

Darstellung von Prozessen durch Pixel-LEDs mit dem PL 221 © Foto: Sigmatek
Darstellung von Prozessen durch Pixel-LEDs mit dem PL 221

Mit dem Pixel-LED-Modul von Sigmatek kommt Farbe und Helligkeit in den Produktionsprozess und es wertet die Maschine optisch auf.

Zwei bunte sowie zwei dimmbare weiße Leuchtdioden-Streifen können individuell angesteuert werden. Das ermöglicht sowohl eine visuelle Darstellung von Prozessen und Maschinenzuständen als auch eine genau abgestimmte Ausleuchtung.

Beide RGB-Leuchtbänder mit jeweils maximal 512 Pixel-LEDs eröffnen zahlreiche farbliche Leuchteffekte, beispielsweise um den Materialfluss zu visualisieren oder Störmeldungen schnell abzulesen. Zur Versorgung liegt eine +5 V Spannung an. Per Applikationssoftware ist die Datenbreite der Leuchtdioden direkt aus der SPS in vier Stufen bis zu 24 bit (8 bit rot/grün/blau) steuerbar.

Die weißen, dimmbaren LED-Stränge können auch an engen Stellen platzsparend angebracht werden, etwa in Maschinen-Innenräumen. Eine Helligkeitssteuerung durch Pulsweitenmodulation (Pulsbreite 0-100 %, Änderung in 1 % Schritten) gestattet eine exakt abgestimmte Ausleuchtung bei einem frei wählbaren PWM-Frequenzbereich von 100 Hz bis 2 kHz. Der Betrieb erfolgt mit einer +24 V Spannung, der maximale Summenstrom beträgt 4 A.

Alle vier LED-Streifen sind gegen Kurzschluss und Überlast geschützt, die externe +24 V Spannungsversorgung wird vom PL 221 auf Unterspannung überwacht.

Außen kompakt, innen viel Platz für Daten: Der PC 521

Sammeln, speichern und selektieren von Daten mit dem PC 521 © Foto: Sigmatek
Sammeln, speichern und selektieren von Daten mit dem PC 521

Ganz im Sinne von Industrie 4.0 kann Sigmateks PC 521 umfangreiche Daten und Parameter aus Maschinenanlagen abfragen und lokal speichern, ohne dabei den laufenden Betrieb zu beeinflussen. Optional ermöglicht der kompakte Rechner als IoT-Gateway eine effiziente Verbindung zu MES-, Fog- und Cloud-Lösungen.

Ausgestattet mit einer 4-Kern-CPU (4 x 2,0 GHz), greift der PC aktiv Daten in der Maschine oder Anlage ab und speichert alle Informationen lokal auf der SSD ab. Bis zu 8 GB DDR RAM sorgen für ausreichenden Puffer zur Abarbeitung großer Datenmengen.

Die Anbindung an eine Cloud-Plattform, wie beispielsweise Microsoft Azure, kann mit dem PC 521 realisiert werden. In diesem Fall erlaubt der Rechner mittels Edge Computing alle Daten nach individuellen Vorgaben zu filtern, um nur relevante Informationen an die Cloud weiterzuleiten. Das minimiert zu übertragende Datenmengen – und somit Kosten – und sichert einen effizienten Betrieb.

Im Standard wird der PC mit Windows 10 IoT als Betriebssystem geliefert. Die zahlreichen Schnittstellen machen den PC 521 universell einsetzbar: 4x Ethernet, 2x USB 3.0, 2x USB 2.0, 1x VGA, 1x Audio sowie 1x HDMI sind für einen leichten Zugang an seiner Vorderseite angebracht.

Mit seinen äußerst kompakten Abmessungen (B 72,2 x H 195 x T 112,6 mm) findet der PC praktisch in jedem Schaltschrank Platz.

Sigmatek auf der Automatica: Halle B6, Stand 306.

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