Anuga Foodtec 2018
Contura von Inficon prüft Dichtheit in automatisierter Verpackungslinie

Dienstag, 30. Januar 2018 Die Inficon GmbH zeigt auf der diesjährigen Anuga Foodtec das Dichtheitsprüfgerät Contura S400 erstmals in einer Variante für automatisierte Verpackungslinien.

Contura S400
© Foto: Inficon GmbH
Contura S400
Inficon engagiert sich zu diesem Zweck im Teamverbund Robotik-Pack-Line. Das große Thema der Partner ist Industrie 4.0 – die Verbindung von Digitalisierung und Effizienz. Auf dem Stand erwartet die Besucher ein vollautomatisiertes Verfahren zur Verpackung von Lebensmitteln, das für Kunden hohe Produktsicherheit gewährleistet und für Nahrungsmittelunternehmen durch höhere Energieeffizienz Kosten reduziert: Industrie 4.0 als Live-Demonstration. Inficon steuert zu der vollautomatisierten Verpackungslinie die innovative Dichtheitsprüftechnik bei. Zwei Contura-Geräte in einer neuen Variante für den Inline-Einsatz prüfen die Dichtheit der Verpackungen – auf zerstörungsfreie Weise.

Automatischer Prüfablauf mit dem Roboterarm

Beschickt werden die beiden Dichtheitsprüfgeräte durch einen Roboterarm, der im laufenden Verpackungsbetrieb kontinuierlich Stichproben nimmt. Pro Tag verpackt die automatisierte Anlage 1.000 Produkte live in Travel-Snack-Boxen, die auf dem Stand verteilt werden. Messebesuchern eröffnet Inficon zudem die Möglichkeit, ihre eigenen Verpackungen mitzubringen und in einer Stand-Alone-Variante der ConturaS400 auf Dichtheit zu prüfen – auch die manuelle Handhabung ist denkbar einfach und komfortabel. Das innovative Funktionsprinzip der Contura ist es, dass sie einVakuum um die Verpackung herum erzeugt und dann etwaige Druckveränderungen misst. Weil sich die flexiblen Folien der Prüfkammer dabei sehr eng an die Kontur der Lebensmittelverpackung schmiegen, kann das Gerät innerhalb von Sekunden ermitteln, ob die Verpackung dicht ist oder nicht. Die Besonderheit: Anders als etwa bei der Wasserbadprüfung erfolgt die Prüfung mit der Contura völlig zerstörungsfrei. Das heißt, nicht zu beanstandende Verpackungen können ganz normal in den Verkauf gehen – bei der Qualitätssicherung werden keine Produkte mehr verschwendet.

Neue Contura-Technologie für ressourcenschonende Prüfung

Die Contura ermöglicht Lebensmittelproduzenten eine jederzeit genaue und zerstörungsfreie Prüfung – ganz gleich ob es um Schutzgasverpackungen (MAP), Tiefziehverpackungen, Dosen oder Kaffeekapseln geht. Die Contura lässt sich durch ihre serielle Schnittstelle leicht in automatisierte Anlagen und Industrie-4.0-Umgebungen integrieren. Wenn das Prüfgerät an einen Fertigungsleitrechner angebunden ist, erfahren Qualitätsmanager unmittelbar von Verpackungsproblemen in ihrer Produktion und können sofort eingreifen – die Effizienz der Prozesse wird gesteigert, Verschwendung vermieden.

Selbst Groblecks zuverlässig erkennen

Auch Groblecks, die im Wasserbad und bei CO2- bzw. Helium-Prüfungen im Normalfall gar nicht erkennbar sind, identifiziert die Contura zuverlässig. Groblecks entstehen beispielsweise bei einer deutlichen Beschädigung des Folienmaterials oder durch schlecht verschweißte Siegelnähte. Ein Grobleck führt dazu, dass während der Evakuierung der Prüfkammer das Gas aus dem Innern der Verpackung völlig entweicht und im eigentlichen Prüfvorgang kein Gasaustausch mehr stattfindet. Aber dank eines patentierten Verfahrens zur Volumenerkennung kann das Gerät von Inficon Groblecks dennoch sicher erkennen.


Inficon auf der Anuga Foodtec: Halle 7.1, Stand D090




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