Finnah Packtec
Ningbo Lehui übernimmt NSM Packtec

12.04.2018 Mit Wirkung von 9. März 2018 hat die chinesische Ningbo Lehui International Engineering Equipment Co. Ltd. die in Ahaus ansässige NSM Packtec GmbH übernommen. Gleichzeitig erfolgte deren Umfirmierung in Finnah Packtec GmbH und damit die Rückkehr zu einem vor allem in der Molkerei-, Getränke- und Lebensmittelindustrie wohlbekannten Namen.

William Huang (rechts), CEO der Ningbo Lehui International Engineering Equipment Co. Ltd., und Ralf Buscher, Geschäftsführer der bisherigen NSM Packtec GmbH und jetzigen Finnah Packtec GmbH
© Foto: Finnah Packtec GmbH/Kimberly Wittlieb
William Huang (rechts), CEO der Ningbo Lehui International Engineering Equipment Co. Ltd., und Ralf Buscher, Geschäftsführer der bisherigen NSM Packtec GmbH und jetzigen Finnah Packtec GmbH

Die Akquisition eröffnet beiden Unternehmen interessante Synergie-Effekte. So werden sich für das westmünsterländische Unternehmen, das auf eine über 40-jährige Erfahrung im Bau aseptischer Form-, Füll- und Verschließmaschinen sowie Becher- und Flaschen-Füll- und -verschließanlagen zurückblickt, zusätzliche Marktchancen insbesondere in Asien ergeben. Das bisherige Produktionsprogramm und die Geschäfts- bzw. Vertriebsleitung bleiben unverändert.

Die 1991 gegründete und seit 2017 börsennotierte neue Muttergesellschaft, die nicht nur in ihrem Heimatland und mittlerweile auch international zu den führenden Anbietern von Anlagen zur Abfüllung und Verpackung von Bier und Softdrinks zählt, wird ihrerseits Finnah Packtec als europäischen Stützpunkt nutzen. Dabei ist die Grenznähe zu den Niederlanden und Belgien besonders vorteilhaft, um die dortige Brauereikundschaft noch intensiver betreuen zu können.

Die mit Zentrale in der gleichnamigen Stadt in der Provinz Zhejiang beheimatete Firma Ningbo Lehui – übrigens bereits seit 1997 Aussteller auf der Drinktec – tätigt derzeit mit rund 1.200 Mitarbeitern einen Umsatz von ca.140 Mio. Euro. Außer am Stammsitz werden ein Werk in Nanjing und eine Produktionsstätte in Äthiopien unterhalten. Auch in Nord- und Südamerika gibt es Vertriebsstandorte.

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