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Krones bestätigt Konzernziele für das Geschäftsjahr 2017

Donnerstag, 26. Oktober 2017 Krones bekräftigt trotz eines leicht schwächeren dritten Quartals seine Konzernziele für das Gesamtjahr 2017. Das dritte Quartal des Unternehmens wurde von Sonder- und saisonalen Effekten beeinflusst.

Krones erwartet ein starkes viertes Quartal für das Jahr 2017.
© Foto: Krones AG
Krones erwartet ein starkes viertes Quartal für das Jahr 2017.
Der Quartalsumsatz ging im Vergleich zum Vorjahr um 10,5 % auf 733,7 Mio. Euro zurück, weil die Erlösschwäche in den Sommermonaten dieses Jahr wie erwartet besonders ausgeprägt war. Darüber hinaus ist das Umsatzminus abrechnungsbedingt, da einige Projekte bereits im ersten Halbjahr 2017 realisiert werden konnten. Das relativ niedrige Umsatzniveau spiegelt sich auch im Ergebnis des dritten Quartals wider.

Von Juli bis September 2017 verringerte sich das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Vergleich zum Vorjahr um 16,5 % von 56,3 Mio. Euro auf 47,0 Mio. Euro. Zu berücksichtigen ist dabei, dass im September die Drinktec, die weltgrößte Messe für die internationale Getränke- und Verpackungsindustrie, stattfand. Die Kosten hierfür belasteten das EBT im dritten Quartal mit einem mittleren einstelligen Millionen-Euro-Betrag. Auch deshalb verschlechterte sich die EBT-Marge von 6,9 % im Vorjahr auf 6,4 %. Sehr gut entwickelte sich der Auftragseingang im dritten Quartal. Der Wert der Bestellungen kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 7,9 % auf 917,5 Mio. Euro.

Umsatz und Auftragseingang legen in den ersten drei Quartalen 2017 zu

In den ersten neun Monaten 2017 stieg der Umsatz von Krones im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 % von 2.380,1 Mio. Euro auf 2.508,9 Mio. Euro. Bereinigt um Zukäufe errechnet sich ein Wachstum von 3,1 %. Überproportional stark legten die Erlöse in Westeuropa, Asien/Pazifk, Nord- und Mittelamerika sowie in Südamerika/Mexiko zu.

Der Auftragseingang von Krones verbesserte sich in den ersten drei Quartalen 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 10,0 % auf 2.696,8 Mio. Euro. Unter Herausrechnung der Akquisitionen stieg der Wert  der Bestellungen um 5,9 %. Aufgrund der breiten internationalen Aufstellung konnte das Unternehmen vorübergehend rückläufige Ordervolumen aus China und Nordamerika gut ausgleichen. Besonders stark legte der Auftragseingag in Westeuropa zu. Der Auftragsbestand erhöhte sich per Ende September 2017 von 1.167,0 Mio. Euro im Vorjahr um 14,2 % auf 1.332,6 Mio. Euro. 

EBT-Marge mit 6,7 % noch unter Vorjahr

Von Januar bis September 2017 legte das Ergebnis vor Steuern (EBT) leicht um 2,7 % auf 168,0 Mio. Euro zu. Von den Preisen ging unverändert keine Unterstützung aus. Während sich die Ertragskraft im Kernsegment „Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und –ausstattung“ sowie im kleinsten Segment „Maschinen und Anlagen für die Compact Class“ verbesserte, rutschte die „Prozesstechnik“ in die Verlustzone. Die EBT-Marge von Krones ging im Konzern in den ersten drei Quartalen 2017 von 6,9 % im Vorjahr auf 6,7 % zurück. Nach Steuern erwirtschaftete das Unternehmen von Januar bis September 114,6 Mio. Euro (Vorjahr: 114,3 Mio. Euro). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 3,68 Euro (Vorjahr: 3,65 Euro).

Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale im Verhältnis zum Umsatz erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2017 leicht von 26,3 % im Vorjahr auf 26,5 %. Der ROCE (Return on Capital Employed) verringerte sich auf 14,6 % (Vorjahr: 15,5 %).

Krones bestätigt Konzernziele für das Gesamtjahr 2017

Krones erwartet ein starkes viertes Quartal 2017 mit einem hohen EBT-Beitrag. Deshalb bekräftigt das Unternehmen trotz des etwas schwächeren dritten Quartals seine Konzernziele für 2017. Auf Basis der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Aussichten und der Entwicklung der für Krones relevanten Märkte strebt das Unternehmen im Gesamtjahr 2017 im Konzern ein Umsatzwachstum von 4 % an. Die EBT-Marge soll im laufenden Jahr stabil bei 7,0 % liegen. Die Prognose für die dritte Zielgröße, das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz, beträgt für das laufende Jahr 27 %. Akquisitionen sind bei diesen Prognosen nicht berücksichtigt.












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