Groninger und Martin Christ auf der CPHL Worldwide
Maschinenlösung zur sterilen Abfüllung von kleinen Produktionschargen

Donnerstag, 05. Oktober 2017 Flexibilität und Schnelligkeit ist in der Pharmaindustrie mit immer kürzer werdenden Time-to-Market-Zyklen mehr denn je gefragt. Als Experte für Füll- und Verschließanlagen zeigt Groninger vom 24. bis 26. Oktober auf der CPHL Worldwide in Frankfurt eine Maschinenlösung zur sterilen Abfüllung von kleinen Produktionschargen (sog. small batches). Gemeinsam mit dem Partner Martin Christ Gefriertrocknungsanlagen wird das Ready Engineered Konzept der Flex Pro 50 vorgestellt.

Die Flex Pro 50 von Groninger ist modular, flexibel und schnell verfügbar
© Foto: Groninger
Die Flex Pro 50 von Groninger ist modular, flexibel und schnell verfügbar
Wie viele andere Branchen, so erlebt derzeit auch die Pharmaindustrie einen Trend hin zu immer spezifischeren Medikamenten, immer kleineren Losgrößen von meist kostenintensiven Biotech-Produkten. Hinzu kommt die Herausforderung, diese Medikamente innerhalb immer kürzerer Zeit auf den Markt zu bringen. Entsprechend kleinere Losgrößen erfordern häufige Sorten- und Formatwechsel. Um unter solchen Bedingungen ohne Kompromisse bei der Sterilität eine hohe Produktivität zu gewährleisten, wird eine flexible Abfüllanlage benötigt, die leicht für die wichtigsten Standardbehälter umrüstbar ist. Vor diesem Hintergrund entwickelte Groninger im Bereich der genesteten und vorsterilisierten Ready-To-Use-Spritzen, Zylinderampullen und Vials das Ready Engineered Maschinenkonzept Flex Pro 50.

Durch den Austausch weniger Formatteile können mit Flex Pro 50 genestete Spritzen, Zylinderampullen und Vials auf einer Linienkonfiguration verarbeitet werden. Die darüber hinaus beweglichen und austauschbaren Maschinentrolleys ermöglichen zusätzliche Linienkonfigurationen bis hin zu einer integrierten Nest-/Bulk-Prozesslinie mit einer Ausbringleistung von bis zu 4.700 Behältnissen pro Stunde.
Um den Markt- und Kundenanforderungen gerecht zu werden, erlaubt es Flex Pro 50, verschiedene Prozessschritte manuell oder auch vollautomatisch auszuführen. Neben standardisierten und aufeinander abgestimmten Linienmodulen in einer sehr kompakten Bauweise, ist die beidseitige Zugänglichkeit der Maschinenmodule ein großer Vorteil für die Bediener und erlaubt eine komplette technische Integration der Isolatormodule und des Partikel- und Keimmonitorings. Das Konzept bietet eine Platzersparnis von bis zu 40% gegenüber herkömmlichen Systemen.

Die vollständige Integration der Luftversorgung im Isolator erlaubt einen Luftaustausch mit der Umgebung - ganz ohne zusätzlichen Platzbedarf in einem Technikraum. Durch ein neu entwickeltes Direct-Injection-System wird der Zeitbedarf für einen Dekontaminationszyklus um rund 50% gegenüber herkömmlichen Isolatoren reduziert.




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