Unternehmensbesuch aus China
Roteg knüpft Kontakte zur chinesischen Industrie

Mittwoch, 06. Dezember 2017 Bereits zum zweiten Mal empfing die Firma Roteg aus Dortmund eine Gruppe Unternehmer aus China. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem Knüpfen von Kontakten zwischen deutscher und chinesischer Industrie. Organisiert wurde der Besuch vom Kölner Standort der Carl Duisberg Centren.

Die Roteg AG empfing bereits zum zweiten Mal eine chinesische Delegation. Die erste Gruppe aus China besichtigte den Betrieb im Mai 2017.
© Foto: Roteg AG
Die Roteg AG empfing bereits zum zweiten Mal eine chinesische Delegation. Die erste Gruppe aus China besichtigte den Betrieb im Mai 2017.
Gut 20 Unternehmerinnen und Unternehmer aus China reisten im Dezember bei der Roteg AG in Dortmund an, um die Arbeit und Expertise des Unternehmens kennenzulernen. Kontakte zur chinesischen Industrie sind für Roteg besonders interessant, schließlich expandiert der Spezialist für Palettieraufgaben momentan. Nach Exporten in die USA, Russland und Schottland möchte das Dortmunder Unternehmen mit China weitere Teile des internationalen Marktes erschließen.

Dr. Thomas Graefenstein, Geschäftsführer von Roteg, stellte vor allem die Expansionspläne des Unternehmens vor. Im nächsten Jahr wird das Betriebsgelände verdoppelt. Grund dafür ist die große Nachfrage an dem speziell von Roteg konstruierten Palettierroboter Paro.

Auf besonderes Interesse bei den chinesischen Unternehmen stießen außerdem die unterschiedlichen und an Kundenwünsche angepassten Greiftechniken der Roteg AG. Insbesondere die hochspezialisierten Sackgreifer sprachen die chinesischen Unternehmer an. Diese zeigten sich zudem von den präsentierten Videobeispielen beeindruckt. So palettiert ein Paro unter anderem Whisky in Schottland. Bei der Firma Bachmann wird sogar mit zwei Robotern auf zwanzig Palettenplätzen gleichzeitig palettiert.

Im Anschluss an den Vortrag, der für die Gäste aus China von der Dolmetscherin Yiwei Shen übersetzt wurde, führte Dr. Graefenstein die Besucher durch den Betrieb. Begeisterung weckte dabei vor allem die Serienfertigung in der Werkstatt, bei der die Gäste interessiert zuschauten.
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