Herma Etikettiermaschinen 2016 mit gutem Ergebnis
Umsatz- und Absatz-Rekord trotz Pfund-Abwertung

Freitag, 27. Januar 2017 Der Bereich Etikettiermaschinen bei Herma kann im Geschäftsjahr 2016 seinen Umsatz in € - nach den vorläufigen Zahlen –zwar „nur“ um rund 3%, dafür aber auf den neuen Höchstwert von gut 43 Mio.€ steigern. Damit trotzt das Unternehmen der wechselkursbedingte Gewinnschmälerung durch den Währungseinbruch im wichtigen Markt Großbritannien.

Martin Kühl leitet den Geschäftsbereich Maschinen bei Herma. Zur Interpack 2017 will er mit einem neuen Etikettierer in Sachen Konnektivität, Flexibilität und Bedienbarkeitden einen neuen Industrie-Benchmark setzen.
© Foto: Herma
Martin Kühl leitet den Geschäftsbereich Maschinen bei Herma. Zur Interpack 2017 will er mit einem neuen Etikettierer in Sachen Konnektivität, Flexibilität und Bedienbarkeitden einen neuen Industrie-Benchmark setzen.
Die Zahl der ausgelieferten Etikettierer erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr jedoch um mehr als 12 % – von rund 3.000 auf jetzt 3.400. Die Gesamtzahl aller seit seiner Einführung 2006 verkauf-ten Etikettierer vom Typ Herma 400 hat im letzten Jahr außerdem erstmals die Grenze von 20.000 Stück durchbrochen. „Eine solche Erfolgsstory ist im Qualitätssegment für Etikettierer unseres Wissens nach weltweit einmalig“, sagt Martin Kühl, Leiter des Herma Geschäftsbereichs Etikettiermaschinen. „Ohne die Brexit-Entscheidung und bei stabilem Pfund-Kurs wäre der Umsatz 2016 noch deutlich höher ausgefallen. Dass wir dennoch gut zulegen konnten, liegt auch an der überaus starken Performance der Herma Tochtergesellschaften in Frankreich, Großbritannien und Österreich.“

Erfreulich entwickelten sich auch die Aktivitäten der jüngsten Tochtergesellschaft Herma US. Sie nahm Mitte 2016 ihre operati-ve Tätigkeit in Fairfield im Bundesstaat New Jersey auf und konnte bereits erste eigene Aufträge von US-Pharmaunternehmen gewinnen. „Mit Herma US haben wir schnell Fuß gefasst in allen drei wichtigen Pharma-Regionen in den USA: im traditionellen Pharmacluster an der Ostküste, im Großraum Chicago sowie an der Westküste, wo vor allem die jungen Biotech-Firmen angesiedelt sind“, erläutert Kühl. „Wir sind deshalb zuversichtlich, hier nachhaltige Wachstumsimpulse für Herma zu erhalten.“


Entwicklungsprojekt

Auch produktseitig sind für weiteres Wachstum die Weichen gestellt: Eine neue Etikettierergeneration soll in Sachen Konnektivität, Flexibilität und Bedienbarkeit neue Maßstäbe setzen. Wie die Etikettierer die Anforderungen der Industrie 4.0 in Angriff nehmen, kann auf der Interpack 2017 zu sehen sein. Außerdem investiert Herma am Hauptsitz in Filderstadt derzeit rund 100 Mio. €, die der Umsetzung der neuen Etikettierer-Generation zugutekommen sollen. Die Planungsphase für das neue Etikettierer-Werk ist inzwischen abgeschlossen. Bereits Ende 2018 sollen die ersten Geräte dort gefertigt werden.
So wird das neue Herma Maschinen-Werk aussehen. Die Planungsphase für das neue Fertigungslayout ist abgeschlossen. Bereits Ende 2018 sollen hier die ersten Etikettierer gefertigt werden. © Foto: BFK Architekten, Stuttgart
So wird das neue Herma Maschinen-Werk aussehen. Die Planungsphase für das neue Fertigungslayout ist abgeschlossen. Bereits Ende 2018 sollen hier die ersten Etikettierer gefertigt werden.

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