Gegen die Ausgasung
VPF-Sicherheitsfolien sind länger einsatzfähig.

Freitag, 13. Oktober 2017 Etiketten aus leicht zerstörbaren Sicherheitsfolien bieten optimalen Schutz vor Produktmanipulationen und Fälschungen von Markenartikeln. Sie zerreißen in kleinste Stücke, wenn man sie abzulösen versucht.

Leicht zerstörbare Sicherheitsfolien reißen bei Ablöseversuchen in kleinste Stücke.
© Foto: VPF
Leicht zerstörbare Sicherheitsfolien reißen bei Ablöseversuchen in kleinste Stücke.
Nachteile gibt es jedoch bei ihrer Herstellung und Anwendung. Die dazu bisher verwendeten PVC- oder Acetat-Materialien haben nur eine eingeschränkte Lagerfähigkeit, außerdem kommt es zur Ausgasung von flüchtigen Weichmachern sowie entsprechender Geruchsbildung. Eine Alternative gibt es jetzt von VPF: Innovative Sicherheitsfolien auf Acrylatbasis – in weiß matt und in transparent –, die bei gleicher Funktionalität nicht nur hundertprozentig frei von Weichmachern und PVC, sondern auch deutlich lagerstabiler und vollkommen geruchlos sind. Mit der Produktentwicklung setzt VPF einen neuen Technologie-Standard.

Typische Anwendungsfelder von leicht zerstörbaren Sicherheitsetiketten sind zum Beispiel der Erstöffnungsschutz von Markenartikeln, die Überetikettierung und fälschungssichere durchlaufende Nummerierung (Serialisierung) von Arzneimittel-Verpackungen sowie der Einsatz als Manipulationsschutz oder Prüfsiegel bei technischen Geräten. Herkömmliche Etiketten auf Basis von PVC- oder Acetat-Folien haben jedoch bei der Verarbeitung durch den Etikettendrucker sowie in der Endanwendung mehrere Nachteile, die lange als unüberwindbar galten.  

Nachteile von Sicherheitsfolien auf PVC- und Acetat-Basis
Zur Herstellung von leicht zerstörbaren Sicherheitsfolien auf PVC-Basis ist die Zugabe von Weichmachern unerlässlich. Diese verflüchtigen sich nach und nach und können dann zu einer starken Versprödung führen, sodass in der Verarbeitung erhebliche Probleme auftreten. Auch in der Endanwendung kann es nach zu langer oder unsachgemäßer Lagerung zu Versprödungen kommen, wodurch die Etiketten in der manuellen wie automatischen Verspendung dann nur noch sehr eingeschränkt verwendbar sind. Häufig wird die Haltbarkeit von PVC-Sicherheitsfolien daher auf sechs Monate begrenzt. Zudem werden in zahlreichen Branchen und Ländern komplett PVC-freie Etiketten und Verpackungsmaterialien gefordert. Auch Sicherheitsfolien auf Acetatbasis, die zwar generell PVC-frei und etwas länger lagerstabil sind, können prozessbedingt noch erhebliche Anteile an Weichmachern sowie Restlösemittel enthalten. Deshalb sind sie auch nicht vollkommen geruchlos und kommen für sensible Anwendungen in verbrauchernahen Bereichen sowie auf exklusiven Markenartikeln oder Arzneimitteln zumeist nicht in Frage.

Acrylat-Folien: 100 Prozent frei von PVC, Lösemitteln und Weichmachern
Die von VPF entwickelten Acrylat-Sicherheitsfolien lassen die Schwächen der herkömmlichen Materialien hinter sich und definieren einen vollkommen neuen technischen Standard. Sie sind zu 100 Prozent frei von PVC, Lösemitteln und Weichmachern, was ihr wichtigster Vorteil für die Weiterverarbeitung ist. Dadurch bieten sie eine deutlich längere Lagerstabilität sowohl beim Etikettenhersteller als auch in den unterschiedlichsten technischen, medizinisch-pharmazeutischen und verbrauchernahen Endanwendungen. Vorteilhaft ist überdies die sehr gute Bedruckbarkeit mit unterschiedlichsten Drucktechnologien. Je nach Anforderungsprofil für das Sicherheitsetikett sind die neuen Folien sowohl in transparent (VPF 70204) wie auch in weiß matt (VPF 70206) mit hoher Opazität verfügbar - beide in einer Stärke von 50 µm.


BU



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