Etikettierung für pharmazeutische Anwendungen
Der LSS Etikettierer für Fläschchen und Flaschen

Mittwoch, 18. Oktober 2017 Langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kunden aus der Pharmaindustrie diente als Basis bei der Entwicklung des LSS Etikettierers für Fläschchen und Flaschen. Die Maschine erfüllt alle besonderen Anforderungen der Pharmaindustrie.

Der Etikettendruck ist mit Thermotransferdruckern oder Laser möglich
© Foto: LSS
Der Etikettendruck ist mit Thermotransferdruckern oder Laser möglich
Der LSS Etikettierer eignet sich für Fläschchen und Flaschen aus Glas oder Plastik mit einem Durchmesser zwischen 14 und 35 Millimetern und einer Mindesthöhe von 30 Millimetern. Bis zu 250 Fläschchen oder Flaschen etikettiert die Maschine pro Minute und arbeitet sowohl inline und als Stand-alone. Aufgrund seiner kleinen Aufstellfläche und der Modularbauweise kann die Eitkettierlösung leicht in bestehende Produktionsumgebungen integriert werden.

Effiziente Produktion

Höchste Effizienz erreicht der LSS Etikettierer nicht nur im laufenden Betrieb, sondern auch bei Formatwechseln, Reinigung und Wartung. Formatteile für unterschiedliche Produktgrößen sind optional erhältlich, der Etikettendruck ist mit Thermotransferdruckern oder Laser möglich. Auch eine höhenverstellbare Version des Etikettierers ist verfügbar. Die Etikettierlösung ist mit den meisten gängigen Druckern und Lasern kompatibel. Von einem Tray können die Fläschchen und Flaschen über eine Drehscheibe und ein Förderband einlaufen oder im Inline-Modus direkt von einer vorgeschalteten Maschine. Über eine Benutzerschnittstelle ist der Etikettierer intuitiv bedienbar. Chargen können von hier aus gestartet und angehalten sowie variable Daten an Drucker und Sichtkontrolle gesendet werden. Die Benutzerschnittstelle ermöglicht die Beobachtung des gesamten Maschinenstatus und zeigt auch Alarme an.

Die Haupt-Benutzerschnittstelle befindet sich auf der Bedienerseite der Maschine, das zusätzliche Duplikat an der Serviceposition. Formatwechsel sind komfortabel, da keine aufwändigen mechanischen Anpassungen manuell durchgeführt werden müssen. An der Benutzerschnittstelle wird ein voreingestelltes Format ausgewählt und nur wenige Formatteile müssen mechanisch ausgetauscht werden. Alle Komponenten, die positioniert werden müssen, befinden sich auf motorbetriebenen Spindeln. Die Anpassung erfolgt automatisch, sobald ein Format geladen wurde. Mehrere große Türen auf allen Seiten der Maschinenverkleidung ermöglichen einen leichten Zugang für Bedienung, Linien-Abnahme, Service und Wartung. Die Maschine hat keine versteckten Inspektions- und Kontrollschlitze, Öffnungen oder offen liegende Drähte und Luftschläuche.

Visuelle Qualitätskontrolle von Etikett, Fläschchen und Flasche

Auf dem Monitor ermöglicht ein Schieberegister eine Sichtkontrolle von Druckbild und Etiketten-ID, bevor es an Flasche oder Fläschchen angebracht wird. Fehlerhafte Etiketten werden aussortiert. Nach dem Anbringen des Etiketts erfolgt eine erneute Sichtkontrolle, bei der die korrekte Position des Etiketts ebenso wie das Vorhandensein des Deckels überprüft werden. Nur einwandfreie Fläschchen und Flaschen dürfen das Zahlrad verlassen, die fehlerhaften werden an der Ausleitstation zurückgewiesen. Gegenkontrollsensoren überwachen die Funktionalität der Ausleitstation.

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