Verpackungssparte bleibt Teil der Weber Gruppe
Weber Maschinenbau kündigt Verkauf von Schröder Food Processing an

Freitag, 05. Januar 2018 Die beiden Geschäftsbereiche der Schröder Maschinenbau GmbH & Co. KG werden fortan unterschiedlichen Unternehmen angehören. Geschäftsführung und Gesellschafter von Weber Maschinenbau GmbH Breidenbach erklärten am 22. Dezember 2017, dass Schröder Food an eine Division der JBT Corporation („JBT“) verkauft wird. Für JBT, einen breit aufgestellten Anbieter von Systemen zur Lebensmittelverarbeitung mit Unternehmenszentrale in den USA, ist dies eine strategisch bedeutsame Entscheidung.

Die Herstellung von Hart- und Weichfolienverpackungen für den Lebensmittelbereich, das ist das Einsatzgebiet der Hochleistungs-Tiefziehverpackungsmaschine VMAX
© Foto: Weber Maschinenbau
Die Herstellung von Hart- und Weichfolienverpackungen für den Lebensmittelbereich, das ist das Einsatzgebiet der Hochleistungs-Tiefziehverpackungsmaschine VMAX
Bereits kurz nach dem Erwerb von Schröder durch Weber Maschinenbau hatte JBT starkes Interesse am Food-Bereich geäußert, der Pökel- und Marinier-Technik und –Systeme umfasst. „Nachdem wir JBT besser kennengelernt hatten, sind wir zu der Überzeugung gelangt, dass diese Entscheidung die einzig richtige im Hinblick auf die Weiterentwicklung und das Wachstum des Food-Bereichs ist. Gerade was die starke globale Präsenz  betrifft, bietet JBT hervorragende Chancen und Perspektiven für Schröder“, erklärt Tobias Weber, geschäftsführender Gesellschafter der Weber Gruppe.

Die Entwicklung und Herstellung von Tiefziehverpackungsmaschinen bleibt Teil der Weber Gruppe

Schröders zweiter Geschäftsbereich, die Entwicklung und Herstellung von Tiefziehverpackungsmaschinen, bleibt Teil der Weber Gruppe. „Wir werden das Thema Verpackung in Werther und in der Gruppe massiv ausbauen. Gemeinsam mit den Verpackungsexperten von Schröder werden wir uns als starker Systemanbieter im Markt positionieren. Klares Ziel ist es, Marktführer im Bereich Verpackung von Aufschnittware zu werden“, betont Tobias Weber. Mit der Erweiterung des Produktportfolios um Tiefziehverpackungsmaschinen steigert Weber seine Linienkompetenz signifikant und ermöglicht das Angebot perfekt integrierter Linienkonzepte – vom gewichtsgenauen Slicen bis hin zum präzisen Einlegen und Verpacken. Mit der geplanten Transaktion werden nicht nur ideale Bedingungen für das Wachstum beider Sparten geschaffen, sondern auch die Kunden werden deutlich von der besseren Linien und Service-Abdeckung innerhalb der Bereiche profitieren. Neben umfassenden Investitionen in Technologie und Entwicklung, wird Weber außerdem in den Standort Werther investieren und ein neues  Verpackungszentrum errichten.
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