Uniplast verdoppelt Kapazitäten
Neue Sleeve-Anlage bringt mehr Flexibilität

Freitag, 13. Oktober 2017 Die Dekoration von Bechern für Molkereiprodukte ist ein anspruchsvoller technischer Prozess. Mit der Inbetriebnahme einer weiteren Sleeve-Anlage hat Uniplast in Dettingen eine strategische Weichenstellung vorgenommen, die ihren Kunden erweiterte Dekorationsmöglichkeiten und eine erhöhte Versorgungssicherheit bietet.

Durch die neue Maschine wird Uniplast flexibler.
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Durch die neue Maschine wird Uniplast flexibler.
Beim sogenannten „Sleeve“-Prozess wird ein nach Kundenwünschen bedruckter Folienschlauch über den Becher gestülpt und in einer Dampfkammer mit ihm „verschweißt“. Dieses Verfahren läuft selbstverständlich vollautomatisch ab. Es bietet gegenüber anderen Dekorationsverfahren eine Reihe von Vorteilen. So kann die Sleeveanlage auch anspruchvollste Bechergeometrien dekorieren und dabei sowohl glänzende als auch matte, sowie metallisierte „Sleeves“ verwenden. Damit bietet Uniplast seinen Kunden ein weites Spektrum an Dekorationsmöglichkeiten für alle denkbaren Becherformen und -größen an.

Diese Vorteile des Verfahrens haben in den vergangenen Jahren zu einer deutlich erhöhten Nachfrage von „Sleeve“-Produkten bei Uniplast geführt. Allein im vergangenen Jahr stieg die Produktion von gesleevten Bechern um 20 Prozent, für das kommende Jahr wird sogar eine Verdoppelung erwartet. Daher hat das Unternehmen nun in eine neue Highspeed-Sleeveanlage investiert, die in diesen Tagen in Betrieb genommen wurde.
Mit der neuen Anlage hat Uniplast seine Kapazität in diesem Segment verdoppelt und kann die steigende Nachfrage leicht bedienen. Zudem ist sie erheblich energieeffizienter. Fast „nebenbei“ konnte das Unternehmen durch die Umstellung auch die neue dezentrale Dampfversorgung in Betrieb nehmen und dadurch eine weitaus energiesparendere und damit nachhaltigere Dampfversorgung für das Sleeven einführen.

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