Optima packaging group
In Schwäbisch Hall weiter auf Erfolgskurs

11.04.2018 Die Optima packaging group GmbH (Schwäbisch Hall) hat 2017 den Umsatz auf über 350 Mio. Euro gesteigert. Damit wurde der bislang höchste Umsatz der Unternehmensgeschichte erzielt.

Digital unterstützte Serviceleistungen von Optima: Wichtige Informationen sind damit schneller und komfortabler verfügbar, beispielsweise Video-Anleitungen oder technische Daten.
© Foto: Optima
Digital unterstützte Serviceleistungen von Optima: Wichtige Informationen sind damit schneller und komfortabler verfügbar, beispielsweise Video-Anleitungen oder technische Daten.
Weltweit sind mehr als 2.250 Mitarbeiter für Optima tätig. Auffallend ist der zunehmende Anteil an digitalen Services sowie der Software in den Anlagen. Das Unternehmen baut in diesem Bereich weitere Stellen aus und bietet viele interessante Jobangebote.
„Beim Umsatz bewegen wir uns seit mehreren Jahren auf hohem Niveau“, berichtet Hans Bühler, geschäftsführender Gesellschafter von Optima. „Umso mehr freut es mich, dass wir 2017 erneut eine Steigerung erzielen konnten“, so Bühler weiter.
Ein laufendes, mehrjähriges Investitionsprogramm sieht insgesamt rund 50 Mio. Euro für Baumaßnahmen vor. Aktuell realisiert das Unternehmen in Schwäbisch Hall ein zentrales Logistikzentrum. „Dadurch erreichen wir deutlich effizientere innerbetriebliche Abläufe und reduzieren die innerstädtischen Transporte um etwa zwei Drittel“, erläutert Hans Bühler.

Digital: von der Entwicklung bis zum Service

Im vergangenen Jahr war die Interpack der Auftakt für „Optima Total Care“. Dieses umfangreiche Dienstleistungsportfolio bietet Effizienz und Sicherheit über den gesamten Lebenszyklus der Optima Anlagen und wird weiter ausgebaut.
Digitale Technologien sind ein wichtiger Bestandteil von Total Care, und Bediener-Schulungen ein Beispiel dafür: Bereits nach abgeschlossener Konstruktion einer Anlage können künftige Maschinenbediener systematisch geschult werden: Im Virtual Reality Center des Packaging Valley Germany lässt sich jede kundenspezifische Anlage dreidimensional exakt darstellen. Hier erfahren die Bediener, wann welcher Befehl im HMI (Human Machine Interface) einzusetzen ist oder was beim Ein- und Ausbau von Ersatzteilen zu beachten ist.
Der Trend zu digital basierten Services zeigt sich genauso bei Optima TCAM. Die intelligente Sensorik überwacht kontinuierlich den Anlagenzustand, Warnungen erfolgen automatisch und rechtzeitig, bevor ein Defekt eintritt. Unter TCAM können wiederum Service-Einsätze mittels Videos, 3D-Darstellungen und dem Einsatz von Datenbrillen wie der Hololens von Microsoft effizient unterstützt werden.
Mit Opal bietet Optima eine Software-Lösung an, die eine „Brücke“ zwischen der obersten Daten-Ebene in Unternehmen (Electronic Ressource Planning-Systeme wie SAP) und der Fertigungsebene baut. Anwender können damit komplexe Fertigungsprozesse besser und sicherer organisieren.
Die Entwicklung kundenspezifischer Anlagen ist bei Optima durch digitale Technologien wie zum Beispiel Simulationen geprägt. Damit lassen sich noch vor dem Bau der Anlagen etwa Strömungsverläufe berechnen, darstellen und optimieren.

Hochflexible und Turnkey-Technologien weisen in die Zukunft

Ein wichtiges Ereignis ist 2018 im Juni die internationale Messe „Achema“. Auf der Weltleitmesse der pharmazeutischen Industrie wird Optima mit spannenden neuen Technologien und Prozessen für Aufmerksamkeit sorgen. Wie zum Beispiel Lösungen für die effiziente Verarbeitung kleiner Serien bei höchsten pharmazeutischen Sicherheitsanforderungen. Auf der Achema wird sich Optima zudem als einer der technologisch führenden Turnkey-Hersteller mit kombinierten Lösungen für das pharmazeutische Füllen und Verschließen, Isolatoren und der Gefriertrocknung präsentieren.
Die Bedeutung von Turnkey-Projekten nimmt auch in anderen Branchen zu. Optima liefert beispielsweise automatisierte Komplettlinien für moderne Wundauflagen, Kaffeeportionspackungen oder auch Kosmetik-Produkte. Von der Primärverpackung bis hin zur versandbereiten Palette können Turnkey-Anlagen alle erforderlichen Funktionen abdecken. Optima übernimmt die zentrale Verantwortung als Planer, Hersteller und Service-Dienstleister gegenüber dem Auftraggeber.
Optima verzeichnet eine steigende Nachfrage nach Turnkey-Linien. Diese Anlage dosiert Kaffee hochgenau in Portionspackungen, verschließt und stellt Verkaufsverpackungen sowie versandbereite Umverpackungen in einer Linie her. © Foto: Optima
Optima verzeichnet eine steigende Nachfrage nach Turnkey-Linien. Diese Anlage dosiert Kaffee hochgenau in Portionspackungen, verschließt und stellt Verkaufsverpackungen sowie versandbereite Umverpackungen in einer Linie her.


Für die Zukunft gut aufgestellt

Als Generalbevollmächtigte verstärken Gerhard Breu (seit Juli 2017) und Joachim Dittrich (seit Februar 2018) die Geschäftsleitung. Gerhard Breu verantwortet den Geschäftsbereich Optima Pharma, Joachim Dittrich ist für Optima Consumer und mehrere Beteiligungen zuständig. Zu den Aufgaben zählen jeweils die strategische Entwicklung und weitere Internationalisierung der Geschäftsbereiche und Beteiligungen im In- und Ausland. Dafür sorgen diese zusätzlichen und weitere in 2017 kompetent besetzte Führungspositionen.
Zu einer zukunftsorientierten Personalpolitik zählt bei Optima weiterhin die berufliche Ausbildung.
Mehrere Zertifikate unterstreichen die Attraktivität des Unternehmens, wie beispielsweise das Gütesiegel „Top-Arbeitgeber“ oder „berufundfamilie“. Das Unternehmen punktet zudem mit umfangreichen Weiterbildungsangeboten, die bis hin zum berufsbegleitenden Master-Abschluss reichen.
Über die Unternehmensgrenzen hinaus fördert Optima soziale Ziele und Einrichtungen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene.
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