Im Fokus: Optimierung der Time-to-Market
Global Packaging Alliance beim Jahrestreffen in Brasilien

Dienstag, 28. Februar 2017 Die Global Packaging Alliance (GPA) ist im Februar zu ihrem jährlichen Treffen in Brasilien zusammengekommen. Im Mittelpunkt stand der Austausch über die Optimierung der Time-to-Market, deren Bedeutung bei internationalen FMCG Kunden (Fast-Moving Consumer Goods) für die globalen Zielmärkte stetig zunimmt.

Die Vertreter aus den Geschäftsführungen der Mitgliedsunternehmen der GPA bei ihrer Jahrestagung in Brasilien, São Paulo.
© Foto: rlc I packaging group
Die Vertreter aus den Geschäftsführungen der Mitgliedsunternehmen der GPA bei ihrer Jahrestagung in Brasilien, São Paulo.
Die Mitglieder sehen ihre strategische Stärke einheitlich in der länderübergreifenden Zusammenarbeit, um Produkteinführungen weltweit schneller, sicherer und kostengünstiger umzusetzen.

Kürzere Produktzyklen als Herausforderung

„Die internationalen Markenkonzerne reagieren auf die gesellschaftlichen Trends mit kürzeren Produktzyklen“, sagt Hans-Christian Bestehorn, Sprecher und Gründungsmitglied der GPA sowie Geschäftsführender Gesellschafter der rlc  packaging group. „Mit dem Ziel, unsere Produktion zu beschleunigen und gleichzeitig die Produkteinführungssicherheit unter Berücksichtigung der Kostenoptimierung zu gewährleisten, profitieren wir enorm von dem Wissens- und Erfahrungstransfer mit den Spezialisten innerhalb der GPA.“

Gonçalves SA als diesjähriger Gastgeber

Als Pharmaspezialist hatte Gonçalves SA Indústria Gráfica in diesem Jahr nach Südamerika eingeladen. In den zwei Produktionszentren in Brasilien und Mexiko entwickelt das 1939 von Humberto Goncalves gegründete Unternehmen maßgeschneiderte Verpackungslösungen für die pharmazeutische Industrie. Es ist bekannt für die flexible Anpassung an die sensiblen Kundenanforderungen unter Einbehaltung der globalen Qualitätsstandards. Goncalves erreicht dies durch konsequente Pharmaspezialisierungsowie eine Just-in-time-Produktion. Diese stringente Pharmaorientierung spiegelt sich auch in der Ausrichtung der Produktionsstätten wider, die 2015 neu in Betrieb genommen wurden.

Bestehorn über die Vorteile der GPA

„Mit den modernen Technologien und Ablaufprozessen tragen wir den Entwicklungen auf Seiten unserer Kunden Rechnung. Der Zusammenschluss innerhalb der GPA öffnet uns alle relevanten Know-How-Ressourcen für globales Verpackungsmanagement“, so Bestehorn. Gemeint ist die Austauschbereitschaft, die die Realisierung von globalen Projekten der internationalen Markenführer auf Basis von Best-Practice-Lösungen möglich macht. Die transparente Umsetzung wird durch ein zentrales Projektmanagement erleichtert.

Weitere Top-Themen beim Jahrestreffen
Auf dem diesjährigen Treffen diskutierten die GPA-Mitglieder zudem aktuelle Verpackungstrends wie Smart Packaging oder Sustainability und tauschten sich über die neuesten Investitionen, Materialien und Techno-logien aus.
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