Reinheitsgebot
Epple stellt Farbsystem frei von Metalltrockner und Photoinitiatoren vor

Montag, 18. September 2017 Pure heißt die jüngste Farbtechnologie der Epple Druckfarben. Als drittes Farbsystem neben UV- und konventionellen Farben überzeugt Pure mit nachhaltiger Farbrezeptur, schneller Weiterverarbeitung und ist ohne Metalltrockner und Photoinitiatoren. Dabei stellt sich Pure voll in den Dienst von Druckern, die ihre Aufträge umweltschonend abwickeln wollen.

Epple wählte den sehr gewagten Namen "Pure" für sein Produkt.
© Foto: Epple
Epple wählte den sehr gewagten Namen "Pure" für sein Produkt.
Die Farbenwelt von Pure feiert ihre Premiere und positioniert sich gleich unverwechselbar im Markt der Bogenoffsetfarben, wie Dr. Carl Epple, Vorstand Entwicklung und Innovation bei Epple, erklärt: „Zwischen dem konventionellen und UV-Druck ist Pure ein neues, ein drittes Offset-Farbsystem. Pure als Epple-Eigenentwicklung vereint das Beste aus beiden Welten und damit Ökologie und Ökonomie zu einem höchst nachhaltigen Produkt.“

Besondere Attribute: rein und schnell

Die Reinheit der Farbe und ihre beschleunigte Weiterverarbeitung: Das macht das eigenständige Farbsystem Pure aus. Dr. Carl Epple hat dessen Entstehung verantwortet: „Pure ist kein Feigenblatt des umweltfreundlichen Drucks. Pure ist wahrhaftig umweltschonend, völlig frei von Mineralöl, Photoinitiatoren oder den Metalltrocknern ölbasierter Offsetfarben. Wir benötigen keine potenziell toxischen Metalle wie Kobalt oder auch Mangan zur Trocknung. Pure schützt somit Mensch und Natur.“ Die Rohstoffe sind überwiegend und die Bindemittel komplett auf Basis nachwachsender Rohstoffe, so wie der Kunde es bereits von der Bo-Food-Serie im Verpackungsdruck kennt. Großen Wert legte Epple während der Entwicklung auf die jetzt umgesetzte Kennzeichnungsfreiheit von Pure, was den umweltfreundlichen und Gesundheit schützenden Charakter der Farbe dokumentiert.

Die schnelle und ressourcenschonende Verarbeitung der natürlichen Farbe spart dem Drucker Zeit und Kosten ein. Qualitätssichernd wirkt dabei das Wegschlagen der geruchsneutralen Farbe Pure. Im Vergleich zur konventionellen, ölbasierten Druckweise, bei der eine Weiterverarbeitung unter etlichen Stunden kaum realisierbar ist, lassen sich Aufträge deutlich effizienter abarbeiten. Dabei kommen bei der Trocknung von Pure-Farben keine strahlungshärtenden Systeme zum Einsatz. Das spart hohe Energiekosten ein bzw. umgeht Investitionen in Strahlertechnologie und in die intensive Kühlung des Trockenaggregates.

„Create a Pure world“

Pure, zum Patent angemeldet, wurde für Drucker und deren Kunden entwickelt, die sowohl einen hohen ökologischen als auch wirtschaftlichen Anspruch besitzen. Die schnelle Qualitätsproduktion ohne lange Zwischenlagerung schätzt jede Druckerei. „Unsere Betakunden haben Reisekataloge genauso wie Zeitungen gedruckt, einfach alles, was Internetdrucker produzieren“, weiß Dr. Carl Epple. In diesem Rahmen können sich Druckereien aktuell eine vielfältige Pure-Welt mit Skalenfarben kreieren. Die Anwendungstechnik von Epple betreut die Druckereien gezielt während der Einführung des Farbsystems. „Spezielle Herausforderungen wie im Lebensmittelverpackungsdruck werden wir künftig angehen“, so Dr. Carl Epple bei der Markteinführung.

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